27. September 2010

easy to be hard

Um an meinen letzten Post anzuschließen:
Witzigerweise fragte mich mein ehemaliger Schauspiellehrer, ob ich nicht ein Lied aus HAIR singen wollen würde bei einem Projekt, welches 'easy to be hard' heißen würde.(-> easy to be hard )  Der witzige Zufall daran ist folgender: Der Text hat so ziemlich etwas mit dem zutun, was ich vorher geschrieben habe.
Mein Antwort, ob ich es singen könnte, war daher natürlich: Ja. :)
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Heute war ich im Kino und habe "EatPrayLove" gesehen, zusammen mit meinem Vater. Er mochte den FIlm nicht so, ich hingegen sehr. Mich hat er an sehr vielen Stellen berührt, zum Weinen und Lachen gebracht. Und dadurch, dass er so lang ist, und der Prozess der Selbstfindung, nicht unnötig gekürzt ist, konnte ich auch viel besser diese Reise der Liz miterleben. Es unterstützt vorallem mein Fernweh, welches ich jedoch nicht aus Selbstfindungs-Gründen empfinde.
Ich weiß auch nicht, ob es unbedingt notwendig ist, in ein anderes Land, so weit weg zu reisen, um loszulassen. Würde mir jedoch diese Leere, wie ihr, die Kehle zuschnüren, wäre mein erster Impuls auch, ganz ganz weit weg zu reisen. Aber nach Indien und Bali ? Naja, wie auch immer.
Für mich hat sich der Film gelohnt, alleinschon wegen seines guten Titels. Der beschreibt grob so unser Glücks-rezept. Bzw. nicht das jedermanns, aber auf mich trifft das eigentlich schon zu. Es mag sich sehr viel schwieriger gestalten, wie man auch im Film sieht, jedoch... hauptsache diese 3 Worte zu wissen, als garnichts zu wissen.
Und außerdem bewundere ich Julia Roberts, sie ist eine der wenigen natürlichen Schauspielerinnen, die im echten Leben mit dem Alter an Authenzität gewinnen, statt sich selbst zu unterdrücken, verschönern wie auch immer.
Von mir gibt's einen Daumen nach oben für den Film :)

1 Kommentar:

  1. Indien ist auf jeden Fall toll! ;)

    Es gibt mit Sicherheit viele Schauspieler, die mit der Zeit "reifen", vielleicht sind viele von ihnen keine berühmten Hollywood-Akteure und deshalb _eher_ unbekannt.

    Unter den bekannten Hollywood-Schauspielern würde ich dazu noch Leo DiCaprio nennen, der (zwar noch nicht so alt ist wie Julia Roberts, aber) in seinen Jugendjahren wie ein absoluter Milchbubi aussah und so auch in seinen Filmen auftrat, sich aber meiner Ansicht nach mittlerweile stark gemausert hat! In Inception hat er so eine beeindruckende Leistung bringen können - Respekt! Jedenfalls wollte ich eigentlich sagen, dass es noch deutlich mehr solcher Schauspieler/innen gibt als Julia Roberts! ;-)

    Gruß vom

    Dööive!

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